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PKW (Mietwagen)
Rundreisen |
'Grosse Finnland Rundreise bis zum Nordkap'
20tägige PKW oder Mietwagen-Rundreise ab/bis Helsinki oder Turku
mit vorgebuchten Hotels (Mai bis September).
Helsinki · Mikkeli
· Saimaa ·
Kuusamo · Oulanka
Nationalpark · Inari ·
Nordkap
· Hammerfest
· Levi
· Rovaniemi · Kemi
· Oulu
· Jyväskylä
· Tampere · Turku
· Helsinki |
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TERVETULOA. Willkommen
zur Grossen Finnland-Rundreise die Sie bis zum Nordkap (Norwegen) führt.
Diese Reise können Sie wahlweise mit Mietwagen buchen - oder bei eigener
PKW-Anreise nehmen Sie nur das Landpaket. Die Fährreservierungen, bzw.
Ihre Fluganreise und den Mietwagen Ihrer Wahl nach Finnland buchen wir gerne
für Sie dazu.
*Gerne reservieren wir für Sie die Hotels für diese Tour
vor. Sie können diese Reise selbstverständlich auch jederzeit an
einem beliebigen Ort verlängern oder verkürzen. Bitte sprechen
Sie uns an. |
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| Programm-Vorschlag |
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1. Tag - Besichtigung von
Helsinki
Die Stadt liegt landschaftlich reizvoll auf einer Halbinsel und wird
von drei Seiten von der Ostsee umspült. Zu den Sehenswürdigkeiten
zählen der neoklassizistische Senatsplatz mit Dom, alter Universität
und Regierungspalais, die orthodoxe Uspenski-Kathedrale, die berühmte
Felsenkirche, das Sibelius Monument und das Finlandia-Konzert- und Kongresshaus.
Weitere Attraktionen sind über 80 Museen, das Jugendstilviertel "Eira"
und die vor gelagerten Inseln mit der Seefestung Suomenlinna, dem Freilichtmuseum
"Seurasaari" und Korkeasaari mit dem Zoo (arktische und exotische Tiere).
Auf keinen Fall sollten Sie sich den mediterran wirkenden Marktplatz und
die stimmungsvolle Jugendstilmarkthalle nicht entgehen lassen. Hier bietet
man Ihnen finnische Spezialitäten wie Rentierschinken, Lachs und im
Spätsommer Lakkabeeren an. Übernachtung in Helsinki im
Cumulus Hotel Kaisaniemi*. |
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2. Tag -
Von Helsinki über das idyllische
Porvoo und Lahti nach Mikkeli
Nach dem Frühstück starten Sie zu einer kurzen Besichtigung
Fahrt nach Porvoo (ca. 50 km), das 1346 als zweitälteste Stadt Finnlands
gegründet wurde. Die Stadt liegt malerisch an der Mündung des
gleichnamigen Flüsschens in das Schärengebiet des finnischen
Meerbusens. Bereits im Mittelalter hatte es große Bedeutung als Hafen
und Handelsplatz. Sehenswert sind die Bischofskirche, die mittelalterlichen
Speicherhäuser am Flussufer, die bunten Holzhäuser der Altstadt
und das J.L. Runeberg-Haus. Es folgt die Weiterfahrt nach Lahti (95 000 Ew).
Die Stadt entwickelte sich aus einem alten Handelsplatz und liegt topographisch
interessant zwischen den zwei Höhenrücken des
Salpausselkä-Gebirges am Ufer des Vesijärvi-Sees. Außer als
Industriestandort ist die Stadt bekannt als Wintersportzentrum. Das Skistadion
mit den drei 50, 70 und 90 Meter hohen Skisprungschanzen ist weithin sichtbar.
Von der Aussichtsplattform der höchsten hat man einen herrlichen Blick
auf die Stadt und die Seen. Sehenswert sind auch das Skimuseum, das
Jugendstilrathaus (1912) von Eliel Saarinen, der Marktplatz, die moderne
Kreuzkirche (1978) des berühmten Architekten Alvar Aalto, und das
Geschichtsmuseum im Herrenhaus Lahti. Am Nachmittag fahren Sie weiter zur
Nachbarstadt Mikkeli zur Übernachtung im Cumulus
Hotel*. |
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3. Tag
- Erlebnisse in und um Mikkeli - lassen
Sie sich im Hofgut Tertti verwöhnen !
Heute haben Sie Zeit für Besichtigungen in und um Mikkeli. Die
Hauptstadt der gleichnamigen Provinz wurde 1928 am Ufer des Saimaa-Sees
gegründet. Im Zweiten Weltkrieg befand sich hier das Hauptquartier des
finnischen Marschalls Mannerheim, der auch als Nationalheld Finnland 1917
in die Unabhängigkeit führte. Sehenswert ist das Hauptquartiermuseum
und die Nachrichtenzentrale Lokki, das kleine Kirchenmuseum "Kivisakasti",
die große Holzkirche der Gemeinde Mikkeli von 1817 und der historische
Kenkävero-Pfarrhof mit Kräutergarten, Kunstausstellung und finnischen
Handarbeitsläden. In der näheren Umgebung findet man das Visulahti
Tourist Center mit Minifinnland (5 Km östlich der Stadt), der 8 Meter
tiefe und 9000 Jahre alte Teufelsstrudel (Gletschermühle im Industriegebiet
von Pursiala), die Hängebrücke von Kirkonvarkaus und den alten
Friedhof aus dem 12. Jh. in Tuukkala. Auf dem Marktplatz von Mikkeli kann
man die lokale Spezialität (Kalakukko-Fischbrot) probieren und dem Treiben
der hier lebenden Zigeuner vom Stamm der Roma (bunte Trachten) zusehen. Zum
Mittagessen empfehlen wir Ihnen den Besuch des ***Tertti Herrenhofs, der
ca. 7 km außerhalb in Richtung Kuopio liegt. Im Gutshofrestaurant wird
ein herrliches Büfett angeboten, dessen Kräuter und Salate im eigenen
Ökogarten angebaut werden. Übernachtung im
Cumulus Hotel* in Mikkeli. |
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4. Tag
- Traumreise durch das Land der 1000
Seen - Europas größte Seenplatte
Heute setzten Sie Ihre Reise über die traumhafte Strecke durch
das Saimaa-Seengebiet nach Puumala und Punkaharju fort. Die Landschaft mit
den unzähligen Seen und Inseln entstand während der letzten Eiszeit
und ist sehr reizvoll. Typisch sind die schmalen Landrücken zwischen
den Seen, die oft gerade genug Platz für die Straße bieten. Die
Landrücken von Punkaharju zählen zu den Nationallandschaften Finnlands.
Fakultativ besteht die Möglichkeit zum Besuch des größten
Kunstzentrums von Skandinavien. In der Galerie und den künstlichen
Felsenhöhlen von Retretti findet eine jährlich wechselnde Ausstellung
statt. Dann sind von Mai bis Ende August die Werke bedeutender internationaler
Künstler zu sehen. Am frühen Nachmittag fahren Sie nach Kerimäki
zum Besuch der größten Holzkirche der Welt aus dem Jahre 1847
und anschließend nach Savonlinna zur Stadtbesichtigung. Hier kann man
auch die größte Wasserburg Skandinaviens "Olavinlinna" besichtigen.
Von Ende Juni bis Anfang August finden im Innenhof die bekannten Opernfestspiele
statt. Übernachtung im Hotelli Pietari
Kylliäinen* in Savonlinna. |
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5. Tag
- Unterhaltsame und bildende
Kultur
Am Morgen fahren Sie nach Varkaus zum Besuch des Museums für
Mechanische Musik. Lassen Sie sich vom Museumsdirektor Jürgen Kempf
oder einem Familienmitglied durch die eindrucksvolle Sammlung führen.
Sie reicht vom Grammophon bis zum haushohen Orchestrion. Es erwartet Sie
kein verstaubtes Museum sondern ein unterhaltsames kabarettistisches Erlebnis.
Das nächste Ziel Ihrer Reise liegt nördlich von Heinävesi.
Dort befinden sich die orthodoxen Klöstern von Neu Valamo mit den wertvollen
Ikonen und Schätzen vom alten Kloster in Russland. Das Klosterrestaurant
"Trapesa" bietet ein einfaches aber schmackhaftes Mittagessen an. Lassen
Sie sich von der Weltoffenheit der Mönche überraschen, die Ihnen
gerne interessante Einblicke in das Klosterleben geben. Am frühen Nachmittag
fahren Sie weiter nach Kuopio. Für Kunstinteressierte bietet das Orthodoxe
Kirchenmuseum eine einzigartige Ausstellung von Ikonen, Gold- und
Silberschmiedearbeiten und kostbaren Kirchentextilien. Vom Aussichtsturm
Puijo hat man eine herrliche Rundsicht über die größte Seenplatte
Europas. Übernachtung im Cumulus
Hotel* in Kuopio. |
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6. Tag
- Von den Seen nach Lappland
Von Kuopio geht es auf der E63 weiter nach Norden in Richtung Kajaani
nach Kuusamo. Unterwegs können Sie in Iisalmi das erste skandinavische
Brauereimuseum, das kleinste Restaurant der Welt "Korkki", die orthodoxe
Eliaskirche und das Kulturzentrum Evakkokeskus mit einer Ikonensammlung und
Kirchenmodellen aus Russland besuchen. Weiter geht die Fahrt durch ein
zusammenhängendes Waldgebiet in das 98 km entfernte Kajaani. Die Stadt
erstreckt sich zwischen den Seen Oulujärvi (1000qkm) und Nuasjärvi.
Sie entstand um eine im Jahre 1605 angelegte Burg. Sehenswert sind die bunten
Holzhäuser, das Rathaus des Architekten C.L. Engel von 1831 und das
Kainuu-Museum über die Herstellung und den Vertrieb von Teer. Ihre
Reiseetappe endet ca. 25 km nördlich von Kuusamo, wo Sie im
Rantasipi Hotel Rukahovi* Zimmer
beziehen. |
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7. Tag
- Wildniserlebnisse in der romantischen
Natur um Kuusamo
An diesem Tag haben Sie Zeit für die Erkundung der wilden und
romantischen Natur und für zahlreiche und ausgefallene
Freizeitaktivitäten. Obwohl das Gemeindegebiet mit 5800 qkm Fläche
sehr groß ist, leben hier nur 18 700 Ew. Die Landschaft ist sehr reizvoll
und es gibt viele unberührte Landstriche mit reißenden Flüssen,
Wasserfällen, Felsschluchten, Moorgebieten und geschlossenen Wäldern.
Gleich hinter dem Hotel erhebt sich der Berg Rukatunturi, zu dessen Gipfel
ein Sessellift führt. Zu Fuß oder mit der Sommerrodelbahn gelangt
man zurück zum Parkplatz. Von hier aus beginnt auch einer der bekanntesten
Wanderwege des Landes, der 75 km lange Karhunkierros (Bärenpfad). In
Ruka und in Kuusamo können Ausflüge zu Fuß, mit Kanus und
Wildwasserflößen gebucht werden. Beim Dorf Juuma (12 km nördlich
von Kuusamo) befinden sich die Myllykoski- und Niskakoski-Stromschnellen
mit einer 500 m langen Hängebrücke. In der Nähe (3,5 km Wanderweg
"Kleine Bärenrunde") stürzt sich der Jyrävä-Wasserfall
in die Tiefe. Übernachtung wie am Vortag. |
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8. Tag
- Von Kuusamo zum Oulanka Nationalpark
und weiter zum Golddorf Tankavaara
Nach dem Frühstück fahren Sie auf der Europastraße
E63 / Nationalstrasse 5 weiter nach Norden und erreichen nach ca. 25 Kilometer
das Nationalparkzentrum des Oulanka Nationalpark. Die Ausstellung zeigt
Interessantes zur Flora, Fauna und Geologie der Naturlandschaft, die durch
wilde Felsen, brausende Wildwasser, Sumpfgebiete und weite Wälder
geprägt ist. Vom Nationalparkzentrum kann man auch kurze Wanderungen
unternehmen und an Lagerplätzen mit Feuerstellen Rast halten. Gegen
Mittag Weiterfahrt über Kemijärvi zum Golddorf Tankavaara. Hier
können Sie das Dorf und das Goldmuseum besuchen. Zur Übernachtung
erreichen Sie heute Saariselkä. |
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9. Tag
- Fahrt zum Inarisee, dem Meer Lapplands,
Gelegenheit zum Rundflug
Nach dem Frühstück fahren Sie auf der Europastraße
E75 / Nationalstrasse 4 weiter. Wenige Kilometer nach Saariselkä zweigt
die Strasse ab zum Aussichtsberg Kaunispää mit einem eindrucksvollen
Rundblick bis nach Russland hinein. Bei Ivalo lädt die Husky Farm Kamisak
zu einem Besuch bei den temperamentvollen Schlittenhunden ein. Auf dem Weg
zum Inarisee und am Seeufer befinden sich Hinweisschilder auf Lufttaxis,
die Rundflüge über den Inarisee anbieten. Das Gewässer ist
der drittgrößte See Finnlands mit mehr als 3000 Inseln. In Inari
sollten Sie sich das Siida-Museum über die Kultur der Samen nicht entgehen
lassen. Im Museumsgebäude und Freilichtgelände befindet sich eine
umfassende Ausstellung über bäuerliches Gerät, die
Rentierwirtschaft, Kultgegenstände, Trachten und Gebäude
(Lappenhütten, Zelte) der Ureinwohner Lapplands. Von Inari aus kann
man auch Bootsfahrten zur Heiligen Insel der Lappen unternehmen.
Übernachtung im Hotel Inarin
Kultahovi*. |
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10. Tag
- Fahrt über Karasjoki, Honningsvåg
zum Nordkap
Über die Europastraße E4 setzen Sie die Fahrt über
Karigasniemi ins norwegische Karasjok fort. In dem Samendorf befinden sich
ein weiteres Samenmuseum und eine Rentierfarm, das Parlament der Samen und
ein eigener Radiosender. Zunächst wird die Vegetation auf der Hochebene
spärlicher und nimmt mit zunehmender Nähe zur Eismeerküste
bei Lakselv am Porsangerfjord wieder zu, da hier das Klima durch den Einfluss
des Golfstromes milder ist. Das 2500 Einwohner zählende Lakselv ist
der Hauptort der Gemeinde Porsanger. Der gleichnamige Fjord ist der
viertlängste Norwegens und gilt als gutes Revier für Lachsfischer.
Sie fahren entlang der Steilküste der Porsanger-Halbinsel zum 1999 fertig
gestellten Tunnel und gelangen auf die Nordkapinsel Mageroya. Beim
Fischerstädtchen Honningsvåg (4500 Ew) beziehen Sie Zimmer im
Nordkapp Turisthotell in Skarsväg. Nach dem fakultativen Abendessen
empfehlen wir Ihnen die Fahrt zum Nordkap mit Besuch der Nordkaphalle. Sehenswert
sind das Mitternachtssonnenfenster, das 180 Grad Kino mit Naturfilmen über
die Region, der Tunnel zur Aussichtshalle im Felsen, der Gedenkstein an den
Besuch des norwegischen Königs Oscar II von 1873, der thailändische
Pavillon vom Besuch des Thail. Königs Chualalongkorn von 1907 und die
Gedenkplakette für das 1943 versenkte dt. Schlachtschiff Scharnhorst.Gegen
1.00 Uhr Rückkehr zum Hotel. Übernachtung.
Honnigsvåg hat einen wichtigen Fischereihafen mit Fischindustrie
und wird regelmäßig von den Postschiffen der Hurtigroute angelaufen.
Neben den farbenfrohen Holzhäusern der Einheimischen und der alten
Holzkirche entstehen mehr und mehr Hotels und so spielt der Nordkaptourismus
heute schon eine sehr wichtige wirtschaftliche Rolle.
Das Nordkap wird durch einen 307 m hohen Felsen, der in das Eismeer
hinein ragt, gebildet und erhielt seinen Namen von dem 1553 vorbeireisenden
Entdecker Richard Chancellor, der auf der Suche nach der Nordostpassage war.
Die Fahrt führt durch eine arktische Tundra mit verwitterten
Gebirgsformationen und hin und wieder kann man Rentiere entdecken. Im Sommer
kann man das Naturschauspiel der Mitternachtssonne vom 17.5. bis zum 30.07.
erleben. Von hier bis zum Nordpol sind es noch 2090 km. |
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11. Tag
- Entdeckungen auf der
Nordkapinsel
Heute sollten Sie sich Zeit für weitere Entdeckungen auf der
Nordkapinsel nehmen. Vielleicht haben Sie Lust zu einer Wanderung zum
Kirkeporten-Felsen oder zu einem vogelkundlichen Schiffsausflug zu den
Vogelfelsen mit den riesigen Kolonien der Papageientaucher und Möwen.
Das kleine Museum von Honningsvag bietet einen interessanten Einblick in
die Geschichte des Nordkaptourismus und der Entwicklung zum Fischereihafen.
Übernachtung wie am Tag 10. |
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12. Tag
- Fahrt von Honningsvåg über Hammerfest
nach Alta
Am Morgen fahren Sie von Honningsvåg nach Kåfjord und
weiter Richtung Hammerfest über die 742 m lange und älteste
Hängebrücke Norwegens. Hammerfest (9000 Ew.) gilt als die
nördlichste Stadt der Welt und wurde 1789 gegründet. Nach dem
Wiederaufbau nach dem II. Weltkrieg ist sie heute ein wichtiger Fischereihafen
mit einer riesigen Filetierfabrik. Da die Sonne im Winter für mehrere
Monate hinter dem Horizont versinkt, erhielt die Stadt 1891 als erste Stadt
der Welt eine elektrische Straßenbeleuchtung. Sehenswert sind die moderne
Kirche von 1961 mit einem Altar der alten Kirche von 1623, das Rathaus mit
der Vereinsausstellung "Club der Eisbären" - begehrtes Abzeichen -.
Und die Meridiansäule mit dem bronzenem Globus als Denkmal an die Vermessung
der Erde im 19. Jh. Das Gegenstück steht in Ismail am Schwarzen Meer.
Vom 81 m hohen Stadtberg Salen hat man eine schöne Aussicht.
Anschließend geht die Fahrt weiter nach Alta zum
Hotel Gargia Fjellstue.
Übernachtung. |
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13. Tag
- Felszeichnungen des Altamuseums und Fahrt
nach Finnisch Lappland
Nach dem Frühstück empfehlen wir Ihnen den Besuch des
Altamuseums mit seinen berühmten Felsenzeichnungen, die an die frühe
Besiedlung um 8000 v.Chr. erinnern. Alta ist mit seinen 12.000 Einwohnern
eine der bevölkerungsreichsten Gemeinden in Nordnorwegen und ein bedeutender
Ausbildungsplatz mit der Hochschule der Finnmark, Schulen und Forschungszentren.
Sehenswert sind weiterhin das Kraftwerk am Stausee und der Schieferbergbau.
Über Trangdalen und Masi gelangen Sie nach Kautokeino. Der Ort in der
Finnmarksvidda wird vorwiegend von Samen bewohnt und gilt daher als die
größte Samengemeinde Norwegens. Zwei Kilometer außerhalb
der Stadt liegt die Kunstschmiede des Künstlerehepaares Juhls. Während
der Besichtigung des Ateliers besteht die Möglichkeit Silberschmuck
und Kunsthandwerk zu kaufen. Die Fahrt wird in Richtung norwegisch-finnische
Grenze fortgesetzt. Gegen Abend erreichen Sie den Ferienort Sirkka zur
Übernachtung. |
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14. Tag
- Gelegenheit zur Fjellwanderung auf dem
Levi
Am Vormittag bietet sich die Auffahrt auf das Levifjell mit dem Auto
oder der Seilbahn an. Vom Gipfel hat man eine herrliche Rundsicht über
Lappland zu weiteren Fjells, über die Seen und die endlose Waldlandschaft
Sie können auch den Rückweg zurückwandern oder mit der
Sommerrodelbahn fahren. Die Reise führt nach Kittilä, wo der Bauernhof
Kittilän Eräkeskus zu einem Besuch einlädt (Rentierzüchtung,
Wildnisausflüge mit Kanus, etc.). 20 Kilometer südlich von
Kittilä bei Kokonen bietet sich ein Abstecher nach Sörestöniemi
zum Atelier und Kunstzentrum des Malers Reidar Särestöniemi (1925
- 1981) an. Er wurde mit seinen Lappland - Gemälden bekannt und wohlhabend.
Neben der Galerie befindet sich das alte, sehenswerte Bauerhaus der Familie.
Am Spätnachmittag treffen Sie in Rovaniemi ein. Übernachtung im
Cumulus Hotel*. |
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15. Tag
- Erlebnisse rund um Rovaniemi am Polarkreis
Heute haben Sie Zeit zum Ausspannen, für Naturerlebnisse oder
organisierte Wildnisausflüge der örtlichen Safariagenturen. Sie
können die Rentier- und Husky-Farmen und das Dorf des finnischen
Weihnachtsmannes (Santa Claus Land) am Polarkreis besuchen. Alternativ dazu
bietet sich ein Bummel durch die lappländischen Hauptstadt Rovaniemi
an. Das moderne Gesicht erhielt sie von dem berühmten Architekten Prof.
Alvar Aalto, der den neuen Grundriss in Form eines Rentiergehörns angelegte.
Viele Gebäude wurden im Stil des Funktionalismus errichtet. Sehenswert
ist das städtische Zentrum mit dem Rathaus (fertig gestellt von Aaltos
Witwe), die Bibliothek, das Lappia-Kulturhaus und die
Holzfällerbrücke. Zu Beginn der neunziger Jahre wurde das Arktikumhaus
eröffnet. Es beherbergt ein Forschungszentrum, das Provinzmuseum von
Lappland und eine Ausstellung zum menschlichen Leben, zur Tier- und Pflanzenwelt
und Geschichte der polaren Regionen der Erde. Die Stadt Rovaniemi gilt auch
heute noch als das Tor zu Lappland. Soweit Ihr Besuch in die Zeit von Ende
Mai bis Mitte Juli fällt, erleben Sie das Naturschauspiel der
Mitternachtssonne. Übernachtung wie Tag 14. |
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16. Tag
- Edelsteine und Teer - über Kemi
und Oulu nach Jyväskylä
Nach dem Frühstück fahren Sie auf der Europastraße
E75 wieder nach Süden. In der Stadt Kemi können Sie in der
Edelsteingalerie eine interessante Sammlung von Edelsteinen, Halbedelsteinen
und den finnischen Kronjuwelen bewundern. Im Hafen liegt in der Regel der
Eisbrecher "Sampo", der im Winter für touristische Fahrten eingesetzt
wird. Von Kemi fahren Sie entlang am Bottnischen Meerbusens nach Oulu. Die
Stadt ist eine der wichtigsten Industrie- und Dienstleistungszentren Finnlands.
Sehenswert sind das Nordbottnische Museum und die vor der Küste liegende
Vogelinsel Hailuoto. Am Abend treffen Sie in der mittelfinnischen Stadt
Jyväskylä zur Übernachtung im Cumulus
Hotel* ein. |
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17. Tag
- Die Architektur Alvar Aaltos - Weiterfahrt
nach Tampere
Am Vormittag sollten Sie Jyväskylä besichtigen. Die Stadt
erstreckt sich am Nordufer des mit 119 km längsten und tiefsten Sees
Finnlands, dem Päijjänne. Sie ist Hauptstadt und Wirtschaftszentrum
der Provinz Mittelfinnland und hat eine beliebte Universität mit ca.
10 000 Studenten. Die Stadt ist besonders bekannt als Wirkungsstätte
des berühmten finnische Architekten Alvar Aalto, dessen Erbe sich in
den vielen modernen Bauten (Universität, Theater und Arbeiterhaus)
widerspiegelt. Sehenswert sind das Alvar Aalto Museum, das finnische
Trachtenzentrum und das Zentralfinnische Museum mit Ausstellungen zur Geschichte
und Entwicklung der Stadt und der Umgebung. Vom eiszeitlichen Landrücken
Harju mit dem Aussichtsturm hat man einen weiten Ausblick über die
schöne Hügel- und Seenlandschaft. Am Stadtrand in Haapaniemi liegt
das idyllische Freilichtmuseum Savutuvan Apaja mit einer Sammlung alter
bäuerlicher Gebäude und einem gemütlichen Restaurant in der
Scheune. Nördlich der Stadt am Flughafen liegt das Mittelfinnische
Luftfahrtmuseum mit einigen ausgefallenen Exponaten. Jährlich im August
findet um Jyväskylä die bekannte 1000 Seen Rallye statt. Gegen
Mittag empfehlen wir Ihnen die Weiterfahrt nach Petäjävesi mit
der alten "Kreuzkirche" aus dem Jahr 1764. Das Gotteshaus wurde kunstvoll
aus Holz gezimmert und gehört heute zum Weltkulturerbe der UNESCO. Weiter
südlich in der Stadt Mänttä befindet sich im Gutshof Joenniemi
eine bedeutende Kunstausstellung, die auf die Stiftung des Industriellen
Gösta Serlachius zurückgeht. Neben den Werken bekannter finnischer
Künstler (Werke von Albert Edelfeld, Akseli Gallen-Kallela, Hugo Simberg)
findet sich auch flämische Kunst aus dem 17.Jh.und italienische und
spanische Werke der Renaissance und des Barock. Am späten Nachmittag
erreichen Sie Tampere. Je nach verfügbarer Zeit können Sie bereits
einige Sehenswürdigkeiten besuchen. Übernachtung im
Cumulus Hotel Koskikatu* . |
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18. Tag
- Vielseitiges Tampere
Bis zum frühen Nachmittag haben Sie Zeit Tampere kennen zu lernen.
Die größte Binnenstadt Finnlands ist eine grüne Stadt. Sie
breitet sich an den Ufern und auf der Landenge zwischen den Seen
Näsijärvi und Pyhäjärvi aus. Die Stadt wurde offiziell
1779 vom schwedischen. König Gustav der III gegründet und entwickelte
sich Dank der Stromschnellen im 19. Jh. zum Industriezentrum (Textilien,
Papier, Maschinenbau). Sehenswert sind die moderne Kaleva-Kirche mit einer
Orgel in Form eines Segels (3000 Pfeifen), die Orthodoxe Kirche von 1899,
der Jugendstildom und die Hämeensilta-Brücke mit den Skulpturen
von Wäino Aaltonen. Das alte Fabrikzentrum auf der Insel Kehräsaari
mit seinen Boutiquen und Kneipen (Restaurant Bunkkeri) und der
Vergnügungspark mit Rummelplatz, Delphinarium und dem höchsten
finnischen Aussichtsturm (120 m) laden zu einem Bummel ein. Vom Drehrestaurant
hat man eine herrliche Sicht über die Seen und die Stadt. Am Fuße
des Turmes kann man moderne Kunst der sechziger und siebziger Jahre in der
Sara Hilden-Kunstgalerie sehen. In den historischen Tampella-Fabrikhallen
befindet sich heute das moderne Museumszentrum Vapriikki mit einem Puppenmuseum,
Schuhmuseum, Provinzmuseum und weiteren Attraktionen. Übernachtung wie
am Vortag. |
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19. Tag
- Fahrt zur finnischen Südküste
nach Turku
Heute fahren Sie in südlicher Richtung zur Südküste
Finnlands nach Turku. Die alte Hauptstadt Finnlands liegt landschaftlich
reizvoll und geschützt hinter dem Schärengürtel und ist mit
der Ostsee durch den Aurajoki-Fluß und dessen fjordartiges
Mündungsgebiet verbunden. Diese bevorzugte Lage verhalf der Stadt seit
dem Mittelalter zu einer aufstrebenden Entwicklung und schon früh zu
Handelsverbindungen mit anderen Ostseestädten und zur Hanse. Sie haben
ausreichend Zeit, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzusehen. Dazu
gehört der gotische Backsteindom und das größte Schloss Finnlands
(1280), die historische Apotheke, die alten Museumsschiffe Sigyn und Suomen
Joutsen (finnischer Schwan) und das Historische Museum mit einer umfangreichen
Sammlung an Trachten, Textilien, Silber, Zinn, Porzellan und Glas. Das
Handwerkermuseum, das als Armenviertel einst von dem großen Feuer im
Jahre 1827 verschont blieb, bietet eine interessante Alternative. In einigen
der 30 Werkstätten kann man fleißigen Händen bei der Arbeit
zusehen. Im Sommerhalbjahr finden an bestimmten Tagen Folkloreveranstaltungen
statt. Übernachtung im Cumulus
Hotel* (mit Schwimmbad und Sauna). |
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20. Tag
- Malerische Städtchen und
Seefahrtsgeschichte an der alten Königstrasse
Von Turku folgen Sie der Südküste auf der alten
Königstrasse (Reichsstraße 51) nach Hanko und Tammisaari. Beide
Städte werden stark durch die schwedischsprachige Minderheit geprägt
und fallen durch ihren Charme besonders auf. Sehenswert sind die alten Holzvillen
reicher Reeder und Kaufleute, das hölzerne Kurhaus in Hanko und die
alte Pfarrkirche in Tammisaari, sowie zahlreiche Feldsteinkirchen aus dem
Mittelalter (Olofkirche aus dem 14. Jh. in Tenhola) und die Burgruine Rassepori.
Hier an der Ostseeküste gibt es schöne Strände, die zum Sonnen
und Baden einladen. Ende der Reise in Helsinki und Rückgabe Ihres
Mietwagens. |
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20tägige
PKW (Mietwagen) Rundreise |
Reisepreise pro Person
(Mindestteilnehmer 2 Personen) |
empfohlene
Personen/Auto |
im Doppel
1. und 2. Person |
im Doppel
ab 3. und 4. Person |
EZ-Zuschlag
oder 3. Bett im DZ |
Mietwagen Kat. Mini
z.B. Citroen C1 |
2 |
1.469 |
- - - |
- - - |
Mietwagen Kat. Kompakt
z.B. Toyota Auris |
2 - 4 |
1.599 |
919 |
689 |
andere Mietwagenkategorien |
bis max. 9 Personen |
auf Anfrage |
nur Landarrangement ohne Mietwagen |
959 |
729 |
Kinderermässigung auf Anfrage |
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| Leistungen: |
-
20 Tage Mietwagen der gewählten Kategorie inkl. Steuern und
Gebühren , unbegrenzte Kilometer, Diebstahl- und Vollkaskoversicherung
ohne Selbstbeteiligung
-
19 Übernachtungen mit Frühstücksbüfett in den
genannten oder vergleichbaren Hotels
-
ausführliches Prospektmaterial, Finnlandkarte
-
alle örtlichen Steuern und Abgaben für die gebuchten
Leistungen
-
Reisepreissicherungsschein/Insolvenzversicherung
Veranstalter: VIAfelix Gruppenreisen GmbH, Kronberg
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